Im Interview der Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit NRW wird hervorgehoben, dass traditionelle Rollenbilder trotz gesellschaftlicher Veränderungen weiterhin Orientierung und Druck zugleich erzeugen. Für die Berufsorientierung sollte ein offener Zugang zu allen Berufsfeldern unabhängig vom Geschlecht sowie die Vermittlung realistischer Berufsbilder gelten. Schulen und Betriebe sollten Geschlechterfragen reflektiert und wertfrei behandeln, um stereotype Erwartungen abzubauen. Voraussetzung hierfür ist auch die gezielte Qualifizierung von Lehr- und Fachkräften im Bereich geschlechterreflektierter Bildung und Beratung. Es wird dargestellt, dass geschlechterspezifische Stereotype weiterhin in vielen Bereichen gelten und entsprechend alle Akteure die mit den jungen Menschen arbeiten sensibilisiert und befähigt werden sollten diesen mit Offenheit zu begegnen.
Interview mit der LAG Jungenarbeit NRW zu geschlechterorientierter Berufsorientierung

Screenshot von der Website der LAG Jungenarbeit NRW
