Kollegiale Fallberatung macht Vielfalt der Perspektiven sicht- und nutzbar

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Der Austausch zwischen Fachkräften verschiedener Rechtskreise gehört zum Kern der Arbeit in Jugendberufsagenturen. Besonders in der gemeinsamen Fallarbeit ist es wichtig, unterschiedliche fachliche Perspektiven zusammenzuführen, sich über die Situation eines jungen Menschen zu verständigen und das weitere Vorgehen gemeinsam abzustimmen. Aber auch wenn ein junger Mensch von nur einem Partner betreut wird, können die Perspektiven der anderen Rechtskreise wertvolle Impulse für die Unterstützung geben.

Die Methode der kollegialen Fallberatung schafft hierfür einen strukturierten Rahmen: Fachkräfte können Fälle gemeinsam reflektieren, voneinander lernen und neue Lösungsansätze entwickeln. Der Beitrag der Servicestelle Jugendberufsagenturen stellt die Methode vor und beleuchtet ihre praktische Anwendung in der Jugendberufsagentur Jerichower Land.

Die Jugendberufsagentur Jerichower Land ist aus dem Landesprogramm „Regionales Übergangsmanagement Sachsen-Anhalt“ (RÜMSA) hervorgegangen und besteht seit 2022. In ihr arbeiten die Agentur für Arbeit Sachsen-Anhalt Nord, das Jobcenter Jerichower Land, das Landesschulamt Sachsen-Anhalt und der Landkreis Jerichower Land zusammen.

Für die sächsischen Jugendberufsagenturen ist das Beispiel besonders interessant: Die kollegiale Fallberatung bietet eine konkrete Möglichkeit, die rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit im Arbeitsalltag zu stärken. Das Praxisbeispiel zeigt damit einen Ansatz, wie Fachkräfte ihre unterschiedlichen Kompetenzen systematisch nutzen und die Unterstützung junger Menschen gemeinsam weiterentwickeln können.

Zum Beitrag der Servicestelle Jugendberufsagenturen.


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